Mit einem Ziegel-Rohbau voll im Trend:            

Luftdichtheit und die Vermeidung von
Transmissions-Wärmeverlusten sind
Anforderungen der Energieeinsparverordnung    
an die Gebäudehülle.

Die homogene Ziegelbauweise schafft die Voraussetzung, beides zu erreichen.

Wir sind u.a. spezialisiert auf die schlüsselfertige Erstellung von Ein- und Zweifamilienhäusern, Anbauten und Sanierungen zum Festpreis.

Von der Erstellung des Rohbaus bis hin zur kompletten Leistung, einschließlich der Zuwegung, ist jede Ausbaustufe individuell wählbar. Das Einbringen von Eigenleistungen nach Gewerk ist ebenfalls möglich.


1. Planung und Bauantrag

Die Firma Bauunternehmung Rüppel erstellt die kompletten Bauantrags- bzw. Bauanzeigeunterlagen auf Basis der gemeinsam mit der Bauherrschaft erarbeiteten und zum Vertrag gehörenden Entwurfsskizzen.

Hierzu gehören:

• Genehmigungsplanung mit den Bauzeichnungen (Grundrisse, Ansichten, Schnitte)    Maßstab 1:100
• Be- und Entwässerungspläne
• Baubeschreibung
• Berechnung des Rauminhaltes nach DIN 277
• Berechnung der Grund- und Geschoßflächen bzw. Baumassen
• Statische Berechnung
• Nachweis des Wärmeschutzes nach EnEv
• Berechnung der Wohn- und Nutzflächen nach DIN 277


2. Bauleitung

Die Bauleitung und Bauüberwachung für den vertraglich festgelegten Leistungsumfang während der gesamten Bauzeit wird durch die Bauunternehmung Rüppel durchgeführt.

 
3. Erdarbeiten

Mutterbodenabtrag (bis max. 25 cm Dicke bei Nichtunterkellerung) im Bereich des Baufensters. Separierte Lagerung des Mutterbodenabtrages auf dem Grundstück. Baugrubenaushub in den Bodenklassen 1 bis 4 nach DIN 18300. Es wird vorausgesetzt, daß das gesamte Aushubmaterial auf dem Grundstück gelagert werden kann. Eine Bodenab- und -wiederanfuhr ist nicht im Leistungsumfang enthalten. Der Aushub wird bei Eignung zur Wiederverfüllung der Arbeitsräume ohne Verdichtungsmaßnahmen verwendet. Die Verfüllung erfolgt bis auf Höhe des vorhandenen Geländeniveaus.


4. Fundamentierung / Sohlplatte

Bei Unterkellerung wird eine Stahlbetonfundamentplatte gemäß statischen Erfordernissen aus Beton C20/25 auf einer ca. 15 cm starken Kiesfilterschicht ausgeführt. Umlaufend wird ein verzinkter Fundamenterder gemäß VDE - Richtlinien eingebaut, einschließlich Anschlußfahne für den Potentialausgleich.

Bei Nichtunterkellerung wird eine Stahlbetonfundamentplatte einschl. einer ca. 80 cm ins Erdreich einbindenden Betonfrostschürze ausgeführt. Die Stärke der Kiesfilterschicht beträgt auch hier 15 cm.

Die Schmutzwasserleitungen unter der Sohle (bei Nichtunterkellerung) werden jeweils auf kürzestem Wege bis zur Außenkante der Betonfrostschürze geführt.

Der Sockel wird abgemauert und mit einem geriebenen Zement-Putz versehen, die maximale Sockelhöhe beträgt bei Nichtunterkellerung bis 30 cm.

Es wird ebenes Gelände vorausgesetzt. Bei höher- oder tieferliegendem Gelände wird der Mehraufwand gesondert abgerechnet.

Für die Gründung wird ein tragfähiger Baugrund mit einer Tragfähigkeit von mindestens 0,20 MN/m2 angenommen ohne Gefährdung durch Grund- oder Schichtenwasser.

 
5. Kellergeschoß

Das Außenmauerwerk wird nach statischer Anforderung 36,5 cm stark ausgeführt. Die Kellerinnenwände werden entsprechend der Statik 11,5 cm, 17,5 cm oder 24 cm stark gemauert.

Als Material werden Hochlochziegel (Fabrikat Wienerberg o. glw.) oder wahlweise Kalksandsteine verwendet.

Der Kellersockel oberhalb des vorhandenen Geländes wird:

• bei einer Putzfassade  bzw. Wärmedämmverbandsystem (WDVS) mit einem abgeriebenen      Zementputz versehen
• bei einer Klinkerfassade mit einem hochwertigem Verblender gemäß Bemusterung bis zu einer Höhe  von 40 cm über Gelände hergestellt.

Die Kellerdecke besteht aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen (Filigrandeckenplatten) mit aufgebrachtem Ortbeton der Güteklasse min. C20/25 einschließlich der gemäß Statik erforderlichen Bewehrung. Das Verspachteln der Deckenplattenstöße und -fugen ist im Malergewerk enthalten.

Das Mauerwerk erhält eine Querschnittsabdichtung aus bitumen Dichtbahnen (z.B. Bivitex) unter der ersten Mauerwerksschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Die erdberührten Außenwandflächen werden mittels bituminöser 2-K Dickbeschichtung gegen Bodenfeuchtigkeit (gemäß DIN 18195 Teil IV) abgedichtet. Als Schutz der Abdichtung vor mechanischer Beanspruchung werden ca. 5 cm starke, bzw. nach EnEv errechnet XPS Drainplatten angebracht.

Der Fußboden erhält einen ca. 5 cm dicken Zement-Estrich auf Trennlage, Oberfläche abgerieben und geglättet.

Es werden Kunststoffenster mit Isolierverglasung sowie Kipp-Funktion eingebaut. Die Stückzahl ergibt sich aus der Kellergrundrißzeichnung.

 
6. Erdgeschoß- und Dachgeschoß

Wandaufbau bei Fassade mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS):

Das Wärmedämmverbundsystem (Fabrikat Ispo o. glw.) wird mit der Dämmstoffstärke errechnet nach EnEv ausgeführt.

Die Außenwände werden aus hochdämmenden porosierten Ziegeln (Fabrikat: Wienerberger o. glw.) in einer Stärke von 24 cm (entsprechend der statischen Berechnung) Dünnbettverfahren hergestellt bzw. geklebt.

Wandaufbau bei Klinkerfassade: 

Die Außenfassade wird aus hochwertigen Verblendsteinen führender Markenhersteller im Normalformat (NF) oder als 2 DF-Format gemäß Bemusterung gemauert und zementgrau verfugt.

Die Außenwände werden aus hochdämmenden porosierten Ziegeln (Fabrikat: Wienerberger o. glw.) nach statischer Berechnung im Dünnbettverfahren hergestellt bzw. geklebt.

Zwischen der Verblendschale und dem Hintermauerwerk wird eine Wärmedämmung bestehend aus 6 cm starken mineralischen Dämmplatten und einer 4 cm Luftschicht ausgeführt.

Die Innenwände werden gemäß statischer Berechnung in den Wandstärken 11,5 cm, 17,5 cm oder 24 cm aus Ziegeln (Fabrikat Wienerberger o. glw.) gemauert bzw. geklebt.

Sämtliche Wandinnenflächen im Erdgeschoß und im ausgebautem Dachgeschoß werden mit einem Gipsmaschinenputz versehen; ausgenommen Bereiche in denen Fliesen verlegt werden. Hier wird ein Kalk-Zement Lehrenputz aufgebracht.

Der Fußboden erhält einen schwimmenden Estrich mit Wärmedämmung (im Obergeschoß Trittschallschutz) gemäß der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung. Die Estrichrandstreifenüberstände sind gemäß DIN nach dem Einbringen der Bodenbeläge zurückzuschneiden (diese Leistung ist im Gewerk Bodenbelagsarbeiten enthalten).

Die Erdgeschoßdecke besteht aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen (Filigrandeckenplatten) mit aufgebrachtem Ortbeton der Güteklasse min. C20/25 einschließlich der gemäß Statik erforderlichen Bewehrung. Das Verspachteln der Deckenplattenstöße und -fugen ist im Malergewerk enthalten.

Hiervon ausgenommen sind Bungalows sowie Walmdachkonstruktionen, die nicht ausgebaut werden. Diese Varianten erhalten eine zimmermannsmäßige Holzbalkendecke gemäß statischer Berechnung.

 
7. Drempel

Drempel -soweit Vertragsbestandteil- werden entsprechend der statischen Berechnung aus Mauerwerk hergestellt.

 
8. Dach

Der Dachstuhl wird als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion KVH aus Nadelholz der Güteklasse II, Schnittklasse A/B gemäß der statischen Berechnung ausgeführt. Die Konstruktion erfolgt als Satteldach. Es sind folgende Dachformen möglich: Pfetten- oder Krüppelwalmdach bzw. Walmdach.

Der Dachüberstand im Traufbereich wird als Traufschalung aus Fichtenprofilholz ausgebildet.

Überdachte Terrassen und Hauseingänge erhalten eine Verschalung aus Fichtenprofilholz in der Untersicht. Evtl. erforderliche Stützen für die Überdachungen werden als Holzstützen ausgeführt.

Dachgauben werden, sofern sie Vertragsbestandteil sind, ebenfalls als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion ausgeführt. Außenseitig erfolgt eine Naturschieferverkleidung 20/20 cm mit gestutzter Ecke. Die gängigen Gaubenformen können individuell gestaltet werden.

Für die Dacheindeckung werden hochwertige Betondachsteine in den Standardfarben (Fabrikat Braas o. glw.) gemäß Bemusterung verwendet.

Die Dachentwässerung erfolgt über vorgehängte, halbrunde Dachrinnen und Fallrohre aus Titanzinkblech. Die Fallrohre werden bis ca. Kellerdeckenhöhe geführt und erhalten ein Standrohr.

 
9. Fenster, Fenstertüren und Fensterbänke

Im Erdgeschoß sowie im ausgebauten Dachgeschoß werden weiße Kunststoffenster bzw. Fenstertüren deutscher Markenhersteller eingebaut, die mit einer doppelten Anschlagdichtung ausgestattet sind. Die Schwitzwasserentwässerungen werden zusätzlich mit speziellen Kunststoffkappen schlagregensicher abgedeckt.

Die Verglasung besteht aus 3-Scheiben-Wärmeschutzglas mit 1,1 W/m2K.

Bis zu einer Fensterbreite von 1,385 m (Rohbauöffnungsmaß) werden einflügelige Fenster mit Drehkippfunktion eingebaut. Bei Fensterbreiten über 1,385 m erfolgt der Einbau von zweiflügeligen Fenstern (Drehkipp/Dreh). Terrassen/Erker-Fenstertüren erhalten eine Drehkippfunktion. Bodentiefe Terrassen/Erker-Fenster werden als feststehende Elemente ausgelegt.

Die Fenstergriffe sind aus hochwertigem Leichtmetall, wahlweise in weiß oder silberfarben.

Die Anzahl der Fenster und Fenstertüren ergibt sich aus den jeweiligen Geschossgrundrissen.

Die Fenster im Erd- sowie im ausgebauten Dachgeschoss (ausgenommen Dachschrägenfenster, Dachgaubenfenster sowie Bad und WC) erhalten Fensterinnenbänke mit einer maximalen Einbautiefe bis 20 cm. Hierzu stehen verschiedene Sorten zur Bemusterung bereit (Kunststein, Marmor etc.).

Dachgaubenfenster und Dachschrägenfenster -sofern Vertragsbestandteil- erhalten eine Innenbank aus kunststoffbeschichteten Holzwerkstoff (Fabrikat Werzalit oder gleichwertig).

Wärmedämmverbundsystem-Fassaden erhalten Fensteraußenbänke aus Aluminium (weiß).

Bei Verblenderfassaden werden die Fensteraußenbänke als Klinkerrollschicht ausgebildet, sofern die Verblendsteine hierfür geeignet sind. Die maximale Einbautiefe beträgt eine Steinlänge.

 
10. Haustür

Die Haustür gemäß Mustervorlage aus weißen Kunststoff mit Wärmedämmung und Isolierverglasung. Zur Ausstattung gehört eine Mehrfachverriegelung, ein Profil-Sicherheitsschloß sowie eine Wechselgarnitur mit Stoßgriff und elektr. Türöffner.

 
11. Innentüren im Keller- , Erd- und ausgebauten Dachgeschoß

Die Innentüren und Türfutter im Erd- und ausgebautem Dachgeschoß werden als endbehandelte CPL Türen eingebaut. Zur Auswahl stehen folgende Oberflächen: Buche oder Ahorn-Dekor. Im Kellergeschoß werden ZK-Türen mit Eckzarge grundiert eingebaut. Die Türdrücker gemäß Mustervorlage.

 
12. Innentreppen

Die Treppenanlage vom Keller- zum Erdgeschoß und vom Erd- zum Dachgeschoß wird als Stahlkonstruktion mit endbehandelten Buchestufen ausgeführt und erhält wandseitig einen Handlauf aus Holz. Als Absturzsicherung wird jeweils im freien Bereich zwischen An- und Austritt eine Stahlharfe montiert. Die Stahlkonstruktion der Treppenanlage einschließlich der Harfe sind mit einer Rostschutzgrundierung versehen.

Andere Treppenkonstruktionen z.B. Stahlbeton-, Holz- und Stahltreppen auf Anfrage.

 
13. Trockenbauarbeiten und Dachdämmung

Die Dachdämmung, bestehend aus mineralischem Material (Fabrikat G+H, Rockwool o. glw.) wird im Bereich der Kehlbalkenlage sowie zwischen den Dachsparren (ausgenommen im Spitzboden) angeordnet. Die Dämmstärke wird gemäß der Berechnung der EnEv ausgeführt. Die Dämmmaterialien sind RAL-Güteüberwacht und nicht gesundheitsbedenklich.

Die Innenflächen der Dachschräge werden mit Gipskartonplatten verkleidet. Die nichttragenden Innenwände im Dachgeschoss werden als Ständerwände mit Gipskartonbeplankung hergestellt.

Zwischen den Gipskartonplatten der Dachschräge bzw. Kehlbalkendecke und der Dämmung wird eine Dampfbremse eingebaut.

 
14. Fliesen

Es werden ausschließlich hochwertige Keramikfliesen (1. Sortierung) führender Markenanbieter verwendet. Zur Bemusterung, die bei einem Fachhändler durchgeführt wird, liegt eine Vielzahl an keramischen Fliesen verschiedener Formate und Farben zur Auswahl bereit.

Die Fußböden in der Küche, im Bad und im WC werden mit keramischen Bodenfliesen belegt. Die Verlegung der Bodenfliesen erfolgt rechtwinklig zu den Umfassungswänden. In der Küche erhält die Fußbodenverfliesung einen umlaufenden Sockel aus geschnittenen Bodenfliesen. Preisspiegel wie vor.

Die erforderlichen elasto-plastischen Wartungsfugen (z.B. in den Wandecken etc.) werden aus Silikonmaterial hergestellt, und unterliegen nicht der Gewährleistung.

Die Verfugung der Bodenfliesen erfolgt in zementgrau. Die Wände werden weiß verfugt.

Die Küche erhält einen Fliesenspiegel bis zu einer Fläche von max. 3,00 m2. Die Anordnung des Fliesenspiegels erfolgt in Abstimmung mit der Küchenplanung. Die hierfür erforderlichen Angaben sind von der Bauherrenschaft rechtzeitig beizubringen.

Die WC-Wände werden auf eine Höhe von 1,50m über Fußboden gefliest. Die Fensterinnenbank sowie die Fensterleibungen werden ebenfalls mitgefliest.

Die Badezimmerwände ausgenommen der Dachschrägen erhalten eine Verfliesung auf 2,00m Höhe. Die Fensterinnenbank sowie die Fensterleibungen werden ebenfalls mitgefliest. Die Badewanne oder Duschtasse werden mit eingefliest und erhalten für Wartungszwecke eine Revisionsöffnung.

 
15. Sanitär

Bewässerung: Für die Frischwasserleitungen des Warm- und Kaltwassers werden, je nach Beanspruchung durch das vorhandene Frischwasser, Kunststoff- oder Kupferleitungen verwendet. Hinter der Wasseruhr wird ein rückspülbarer Wasserfilter montiert. Die Wärmedämmung der Warmwasserleitung erfolgt gemäß DIN.

Entwässerung: Die Gebäudeentwässerungsleitungen aus Kunststoff werden bis zur Außenwand des Gebäudes geführt; bei Nichtunterkellerung werden die Leitungen unter der Sohle jeweils auf kürzestem Wege bis zur Fundamentaußenkante geführt. Die Rohrentlüftung wird über Dach geführt und an einen Dunstrohrdachstein angeschlossen.

Küche: Es wird je ein Anschluss für Warm- und Kaltwasser sowie ein Abfluss -abgestimmt auf die Küchenplanung des Bauherrn- angeordnet.

WC: Ein wandhängendes Porzellan-WC-Tiefspülbecken mit Kunststoffsitz und -deckel sowie ein geräuscharmer und mit Spülstoppfunktion ausgestatteter Unterputz-Kunststoffspülkasten werden installiert.

Ein Porzellan-Waschtisch mit einer Breite bis ca. 40 cm und eine verchromte Einhandhebelmischbatterie und Exzenterverschluß werden montiert.

Badezimmer: Ein wandhängendes Porzellan-WC-Tiefspülbecken mit Kunststoffsitz und -deckel sowie geräuscharmer und mit Spülstoppfunktion ausgestatteter Unterputz-Kunststoffspülkasten werden installiert.

Ein Porzellan-Waschtisch mit einer Breite von ca. 60 cm mit verchromter Einhandhebelmischbatterie und Exzenterverschluss werden montiert.

Das Badezimmer erhält eine Badewanne und eine Duschtasse.

Badewanne: Eine emaillierte Stahlblechbadewanne, ca. 1,70m lang und 0,75m breit, in Körperform einschließlich einer AP-Wannenfüll-Einhandhebelmischbatterie mit Flex-Schlauch-Brause und verstellbarem Duschkopf. Aufstellung erfolgt parallel zu einer Wand.

Duschtasse: Eine emaillierte Stahlblechtasse, ca. 0,90m x 0,90m, mit einer AP-Einhandhebelmischbatterie sowie höhenverstellbarer Brause mit verchromter Wandstange.

Eingebaut werden:

• Sanitärobjekte Markenfabrikat in den Standardfarben weiß
• Badewanne und Duschtasse
• Einhandhebelmischbatterie und Duschbrausen sind Markenfabrikate

Waschmaschinenanschluss: Wahlweise kann der Waschmaschinenanschluss im Keller- oder Erdgeschoss hergestellt werden. Ausstattung: Kaltwasserzapfventil und Abwassereinleitpunkt.

 
16. Heizung

Die Heizung wird als Gas-Kompakt-Therme mit einem Warmwasserspeicher ausgeführt. Die Heizung wird im Hausanschlußraum wandseitig installiert. Die Rauchgase werden mittels LAS-Abgassystem über die Dachhaut abgeleitet.

Alle erforderlichen Leitungs- und Installationsarbeiten ab Übergabepunkt des Energieversorgungsunternehmens im Gebäude sind im Leistungsumfang enthalten.

Die Steuerung erfolgt über moderne Elektronik. Die Vorlauftemperatur des Heizwassers wird über einen Außenfühler, eine Zeitschaltuhr und eine Umwälzpumpe umweltbewußt den jeweiligen Anforderungen angepaßt.

Es werden einbrennlackierte Plattenheizkörper (z.B. Fabrikat Kermi oder gleichwertig) mit Thermostatventilen, die entsprechend den Räumlichkeiten individuell berechnet werden, eingebaut. Heizkörper, die vor Fenster ohne Brüstung installiert werden, erhalten zur Erhöhung der Heizeffizienz eine passende Wärmerückstrahlblende.

Alternative Heizsysteme wie: Erdwärme, Holz-Pellets, Luft-Wärmepumpe ect. können auf Anfrage angeboten werden.

 
17. Elektro

Die Elektroinstallationsarbeiten werden gemäß den Vorschriften der VDE und des EVU ausgeführt. Die Leistung beginnt ab dem Hausanschlußkasten. Der Zählerschrank ist ausgestattet mit dem erforderlichen Zählerplatz sowie der Sicherungsautomaten und wird an der Wand montiert.

Die Elektroarbeiten umfassen auch das Montieren und Anschließen der Potentialausgleichschiene an den Fundamenterder. Die Schalter und Steckdosen werden in weiß installiert. Die Anordnung der Steckdosen und Lichtschalter erfolgt gemäß individuellen Wünschen der Bauherrenschaft. Hierzu findet eine direkt Abstimmung zwischen der Bauherrenschaft und dem Elektrikermeister statt. Anzahl der Schalter und Steckdosen nach Baubeschreibung.

 
18. Leistungen der Bauherrenschaft

Folgende Leistungen sind durch die Bauherrschaft zu erbringen, bzw. sicherzustellen:

Das Baugrundstück muß im baureifen Zustand, frei von Hindernissen o.ä. sein; die Zufahrt bis zur Baugrube muß für Schwerlastverkehr zum Be- und Entladen jederzeit geeignet sein, ansonsten ist eine befestigte Baustraße herzustellen; ausreichende Lagerflächen für das Baumaterial müssen auf dem zu bebauenden Grundstück vorhanden sein. Räumliche Einschränkungen im Aufstell- und Schwenkbereich der Autokrane, Betonpumpen etc. durch Stromleitungen, Telefonleitungen, Bäume usw., die den Einsatz der vorgenannten Fahrzeuge in der üblichen Größe nicht zulassen, sind rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen abzustellen.

Lagerfläche für den gesamten anfallenden Bodenaushub auf dem zu bebauenden Grundstück. Leistungen wie: Abfuhr und Entsorgung von Bodenaushub sowie Bodenbeschaffung und Bodenanfuhr bei Nichteignung des Aushubmaterials zur Wiederverfüllung oder falls aus Platzgründen der Aushub abgefahren werden muss und zur Verfüllung Boden benötigt wird sind nicht im Leistungsumfang der Bauunternehmung Rüppel enthalten. Diese evtl. anfallenden Leistungen können jedoch gegen gesonderte Vergütung übernommen werden.

Amtliche Lagepläne im Maßstab 1:500 oder 1:200, Flurkarte, Höhenpunktangabe über N.N. für einen festgelegten Geländepunkt, Kanaltiefenschein, der Bebauungsplan, evtl. vorhandene Bausatzung

Absteckung und Einmessung des Gebäudes durch ein zugelassenes Vermessungsbüro (sofern erforderlich)

Baugrunduntersuchung und Baugrundbeurteilung durch ein anerkanntes Ingenieurbüro (sofern erforderlich), bei Neubaugebieten das Erschließungsgutachten.

Die Bauleistungsversicherung für die Dauer der Bauzeit wird durch die Bauherrschaft abgeschlossen.


19. Besondere Leistungen

Besondere Leistungen sind Leistungen, die zur Errichtung bzw. zur Funktionsfähigkeit des Gebäudes erforderlich werden können, jedoch erst nach der vertraglichen Vereinbarung des Haus-Festpreises der Firma Bauunternehmung Rüppel bekannt werden. Dies können z.B. behördliche Auflagen, Änderung der hydrologischen Situation, Kosten für Grundwassersenkungen oder -haltungen, Kosten für zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen (z.B. wegen nichtdrückendem oder drückendem Wasser, Schichtenwasser, Grund- oder Quellwasser), Erschwernisse beim Baugrubenaushub (Kampfmittelfunde, archäologische Funde etc.) sowie hierdurch entstehende Folgekosten sein.

Die besonderen Leistungen sind nicht im vereinbartem Festpreis enthalten und sind von der Bauherrschaft der Firma Bauunternehmung Rüppel zusätzlich zu vergüten.

 
20. Eigenleistungen

Grundsätzlich sind Eigenleistungen durch die Bauherrschaft möglich. Eine Gewährleistung oder Haftung für Eigenleistungen der Bauherrschaft wird von der Bauunternehmung Rüppel generell nicht übernommen. Die Bauleitung für Eigenleistungen ist nicht im Leistungsumfang der Bauunternehmung Rüppel enthalten und ist grundsätzlich durch die Bauherrschaft zu übernehmen.