Hier finden Sie aktuelle Infos für den Hausbau.


Wohnungseigentum

Wer heute keine Miete zahlen und geringe monatliche
Mehrbelastungen für Rückzahlungen in Kauf zu nehmen
bereit ist, sollte überlegen, Eigentum zu schaffen.
Gebäudeeigentum stellt zusätzlich eine sehr gute Altersvorsorge dar. Niedrigenergiehäuser sind zudem Immobilien, deren Wert in Zukunft weiter steigen wird. Planen Sie aber frühzeitig die Finanzierung des Hauses. Wir helfen Ihnen gerne dabei.


Niedrigenergiehäuser

Niedrigenergiehäuser müssen auch in der Herstellung nicht teurer sein als herkömmlich gebaute Häuser. Es muss allerdings für eine sehr gute Planung und Bauausführung gesorgt werden. Denn kostengünstiges Bauen heißt aber auch auf jeden Fall qualitätsbewusst bauen, damit Bauschäden mit hohen Folgekosten vermieden werden.


Gemeinsam bauen

Über legen Sie, ob es für Sie sinnvoll ist, mit einer Gruppe zu bauen. Die Gesamtbaukosten lassen sich pro Familie wesentlich reduzieren. Beachten Sie allerdings: Bauen in der Gruppe erfordert die Bereitschaft zu Kompromissen - nur dann ist “Gemeinsam Bauen” möglich. Ein Zeitplan, wann einzelne Fragen geklärt sein müssen ist unbedingt notwendig! Kostensparpotentiale ergeben sich wenn:
- eine Gesamterschließung des Grundstückes erfolgt,
- Pkw-Stellplätze in einer gemeinsamen Stellplatzanlage angelegt werden, 
- eine Gesamtplanung des Gebäudekomplexes, 
- Baumaterialien in der Gruppe eingekauft werden,
- eine Baukonstruktion (Massiv- oder Leichtbau) gewählt wird,
- Freiflächen (Kinderspielplätze, Wohnwege usw.) gemeinsam genutzt werden
- eine zentrale Heizungsanlage errichtet wird 
- alle zukünftigen Bewohner/innen Arbeitskraft und Know-how einbringen.


Helle Räume

Eine wichtige Voraussetzung für die gute Wohnqualität eines Hauses ist die Durchflutung der Räume mit Naturlicht. Ein optimal belichtetes Haus darf auch an Tagen mit bedecktem Himmel keine Beleuchtung benötigen. Um Naturlicht auch in nordseitige Räume zu leiten, können Wohnraumtüren als Glastüren ausgeführt werden. Die Orientierung der Längsseite eines Gebäudes nach Süden ermöglicht neben der passiven Nutzung der Solarenergie zur Raumerwärmung auch das Anbringen von Sonnenkollektoren (= aktive Solarenergienutzung).Neben der Heizenergieeinsparung bedeutet dies eine Steigerung des Wohnkomforts, da helle, Räume auch das Wohlbefinden der Bewohner/innen positiv beeinflussen. Für die Südfassade ist eine Verglasung von ca. 40 % optimal.


Raumanordnung

Die Anordnung der Wohnräume richtet sich nach den Lebensgewohnheiten der Bewohner/innen. So muß z. B. geklärt werden, ob die Küche oder das Wohnzimmer, der Hauptaufenthaltsraum sein soll. Fällt die Entscheidung auf die Küche, so ist diese entsprechend groß zu wählen und südseitig anzuordnen. Hinweis: Wir planen ihr Haus entsprechend den Wohnbedürfnissen Ihrer Familie. Soziologische Untersuchungen zu Thema "Wohnen" bestätigen, dass nahezu alle Menschen kleinere Wohnbereiche bevorzugen. Große Wohnzimmer dienen meist der Repräsentation und werden unzureichend genutzt. Neben unnötiger Raumverschwendung sind große Räume auch schwieriger zu beheizen und verursachen einen hohen Energieverbrauch. Die Möglichkeit, sich in kleinere Wohnbereiche jederzeit zurückziehen zu können, wird auch von Jugendlichen sehr geschätzt.


Kosten sparen

Die Mehrkosten für eine "besondere Gebäudeform" sind beträchtlich. Hier kann gespart werden: Neben der Gebäudeform können auch Erker, Gauben, ins Dach oder in die Außenwand nach innen eingeschnittene Balkone oder Veranden usw. das Außenfläche-Wohnraumvolumen-Verhältnis ungünstig gestalten und die Heizkosten erhöhen. Neben den zusätzlichen Mehrkosten für die Errichtung, entstehen an den Ecken häufig Nachteile (z.B. schlechtere Durchlüftung, schwierigere Bauausführung). Durch geschickte Raumaufteilung und interessante Möblierung können trotzdem sehr persönliche Räume geschaffen werden.


Wärmeschutz

Die Erfahrungen zeigen: Jedes Haus kann bei guter Planung und Bauausführung ein Niedrigenergiehaus sein. Die Heizkosten werden wesentlich reduziert (und das für Jahrzehnte). Gleichzeitig wird die Umwelt weniger belastet und die Wohnqualität erhöht. Komforteinschränkungen müssen nicht in Kauf genommen werden! Die Anforderungen an den Wärmeschutz der Gebäude werden durch die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt.


Massivbau

Massivbaukonstruktionen zeichnen sich durch die schwere Bauweise, (Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton usw.) aus. Diese Baustoffe dienen gleichzeitig als Speichermedium; einmal aufgeheizte Räume kühlen nicht so schnell aus, zusätzlich kann durch gezielten Einsatz des Baustoffes die passiv gewonnene Solarenergie sinnvoll genutzt werden. Massivbauten können zusätzlich mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ausgestattet werden, um die Energiekosten noch weiter zu senken.


Wärmebrücken

Neben der relativ hohen Baufeuchte sind Wärmebrücken ein besonders Problem. Als Wärmebrücken bezeichnet man eine örtlich begrenzte Fläche eines Außenbauteils, durch die in der Heizperiode mehr Wärme abfließt als durch eine ungestörte Fläche.Wärmebrücken mindern das Wohlbefinden im Raum und verursachen erhöhten Heizenergieverbrauch. Die Absenkung der Oberflächentemperatur im Bereich der Wärmebrücken kann zu Tauwasserausfall führen. An diesen feuchten Stellen sammelt sich vermehrt Staub an. So entsteht ein idealer Nährboden für Sporen und gesundheitsschädliche Schimmelpilze. Diese gilt es unbedingt zu vermeiden, hier ist fachmännische und sorgfältige Arbeit oberstes Gebot.